Zwei Nymphenburger Museen

Nymphenburg wartet mit zwei einzigartigen Mu¬seen auf. Im Marstallmuseum des Südflügels glaubt man alles zu sehen, was Rösser einst in Bewe¬gung setzten. Als Prunkstück imponiert der Krö¬nungswagen Karl Albrechts, in Paris für die Kaiser¬
krönung gebaut. Der Rokokoschlitten des Hofbild¬hauers Straub ist ein wahres Kunstwerk. Während der Nymphenschlitten von Ludwig II. bei seinen Anhän¬gern Vorstellungen von einsamen Nachtfahrten wach¬ruft. Pferdeporträts und Zubehör jeder Art runden das Bild ab.
Das Porzellanmuseum, gleich über dem Marstall, bie¬tet mit 1200 Objekten einen Überblick über die könig¬liche Marke »Nymphenburger Porzellan«. Das Spekt¬rum reicht vom Rokoko bis zum Jugendstil. Den frühen Höhepunkt bilden Franz Anton Bustellis Figu¬ren der Commedia dell’Arte. Liebliche wie auch pa¬thetische Modelle schuf Dominikus Auliczek. Das Prunkgeschirr mit amourösen Szenen ist vielen Be¬trachtern eine Augenweide.
Die Nymphenburger Porzellanmanufaktur wurde 1747 gegründet. An die höfische Zeit erinnern vor al¬lem Auliczeks künstlerische Porträts von Angehörigen der Wittelsbacher Familie und feine Kopien berühmter Gemälde der Pinakothek.

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